{"id":354,"date":"2016-06-18T11:51:38","date_gmt":"2016-06-18T09:51:38","guid":{"rendered":"http:\/\/uf.fsar.de\/?page_id=354"},"modified":"2016-06-19T23:42:47","modified_gmt":"2016-06-19T21:42:47","slug":"eindimensionale-kollision","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=354","title":{"rendered":"Eindimensionale Kollision"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der klasssche Auffahrunfall gem\u00e4\u00df der unteren Zeichnung z\u00e4hlt zu den eindimesionalen Ansto\u00dfv\u00f6rg\u00e4ngen. Dabei bewegen sich beide Fahrzeuge vor dem Zusammensto\u00df entweder in gleicher oder in entgegengesetzter Richtung. Au\u00dferdem liegt ein eindimensionaler Vollsto\u00df dann vor, wenn ein Fahrzeug steht. N\u00e4herungsweise kann auch von einer eindimensionalen Kollision gesprochen werden, wenn nur geringe Winkelabweichungen vorliegen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist die Abbiegekollision nach links bei gleichzeitig entgegenkommendem Fahrzeug.<\/p>\n<p>Eindimensionale oder ann\u00e4hernd eindimensionale Ansto\u00dfvorg\u00e4nge liegen also bei Auffahrkollisionen, bei Gegenverkehrskollisionen und au\u00dferdem auch oftmals bei Vorfahrtsverletzungen vor, sofern nur ein geringer Impuls des zweiten vorfahrtsverletzenden Fahrzeuges in Querrichtung vorhanden ist. Bei all diesen Ansto\u00dfarten ist es durch eine <b>alleinige<\/b> Anwendung des Impulssatzes nicht m\u00f6glich, beide Kollisionsgeschwindigkeiten zu berechnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Kollision_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-355 aligncenter\" src=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Kollision_3.jpg\" alt=\"Kollision_3\" width=\"621\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Kollision_3.jpg 621w, https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Kollision_3-300x158.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 621px) 100vw, 621px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ablauf der eindimensionalen Kollision<\/b><\/p>\n<p>Dies gelingt nur dann, wenn eine Geschwindigkeit vorgegeben wird, beispielsweise wenn aus den Gesamtumst\u00e4nden des Unfalls bekannt ist, dass ein Fahrzeug stehend angesto\u00dfen wurde oder gerade erst angefahren ist. Eine Berechnung aller anderen eindimensionalen Kollisionen ist aber m\u00f6glich, wenn auch die Deformationen der Fahrzeuge ausgewertet und hieraus die Differenzgeschwindigkeit bei der Kollision bestimmt wird. Ist diese Differenzgeschwindigkeit bekannt, kann auch eine Aufteilung der Geschwindigkeiten auf beide Fahrzeuge erfolgen, sofern die Auslaufgeschwindigkeiten der Fahrzeuge aus der \u00fcbrigen Unfallszene ermittelt werden k\u00f6nnen. Dabei ist es problemlos m\u00f6glich, einzelne Berechnungen bei Einbeziehung der Verformungsenergien und der Auslaufimpulse durchzuf\u00fchren, man erh\u00e4lt dabei eine einzige L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Schwieriger wird es, wenn bei den Berechnungen, wie in der Praxis erforderlich, mehrere Eingangsgr\u00f6\u00dfen variiert werden m\u00fcssen. Hier bieten sich grafische Berechnungsverfahren an, um die gesamte Bandbreite der m\u00f6glichen L\u00f6sungen zu erfassen. Von Schimmelpfennig wurde hierzu das sogenannte Band-Schnitt-Verfahren entwickelt und hierauf aufbauend von Hugemann die sogenannte topologische Kollisionsanalyse (vertiefend hierzu: Schimmelpfennig, Der Verkehrsunfall 20 ,1982, S. 168\u2013172 und Hugemann; Der Verkehrsunfall 30 ,1992, S. 49\u201359). Das zweite Verfahren eignet sich au\u00dferdem sehr gut f\u00fcr die Erfassung des kollisionsbedingten Geschwindigkeitsverlustes bei eindimensionalen Streifkollisionen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der klasssche Auffahrunfall gem\u00e4\u00df der unteren Zeichnung z\u00e4hlt zu den eindimesionalen Ansto\u00dfv\u00f6rg\u00e4ngen. Dabei bewegen sich beide Fahrzeuge vor dem Zusammensto\u00df entweder in gleicher oder in entgegengesetzter Richtung. Au\u00dferdem liegt ein eindimensionaler Vollsto\u00df dann vor, wenn ein Fahrzeug steht. N\u00e4herungsweise kann auch von einer eindimensionalen Kollision gesprochen werden, wenn nur geringe Winkelabweichungen vorliegen. 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