{"id":358,"date":"2016-06-18T11:52:32","date_gmt":"2016-06-18T09:52:32","guid":{"rendered":"http:\/\/uf.fsar.de\/?page_id=358"},"modified":"2016-06-19T23:42:47","modified_gmt":"2016-06-19T21:42:47","slug":"zweidimensionale-kollision","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=358","title":{"rendered":"Zweidimensionale Kollision"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Bei einer zweidimensionalen Kollision verlaufen die Einlaufrichtungen beider Fahrzeuge unter einem grossen Winkel. Der klassische Fall ist eine Krezugungskollision mit zwei schnell fahrenden Fahrzeugen. Dabei kann mit allen drei Erhaltungss\u00e4tzen gerechnet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das f\u00fcr die Unfallrekonstruktion wichtigste Sto\u00dfgesetz ist sowohl f\u00fcr ein- als auch f\u00fcr zweidimesionale Ansto\u00dfvorg\u00e4nge der sogenannte Impuls-Erhaltungssatz, auch Impulssatz genannt. Unter dem Impuls eines K\u00f6rpers versteht man seine Masse multipliziert mit der momentanen Geschwindigkeit. Folgende, prinzipiell auf der Zeichnung dargestellten Zusammenh\u00e4nge erm\u00f6glichen einen R\u00fcckschlu\u00df auf die Fahrgeschwindigkeit durch die Anwendung des Impulssatzes: Die Kollision zwischen den Fahrzeugen verl\u00e4uft beim Vollsto\u00df nahezu plastisch und die Fahrzeuge werden durch die Kollision aus ihrer urspr\u00fcnglichen Fahrrichtung abgelenkt. Je st\u00e4rker diese Ablenkung aus der urspr\u00fcnglichen Bewegungsrichtung ausf\u00e4llt, desto gr\u00f6\u00dfer mu\u00df der von au\u00dfen einwirkende Impuls gewesensein. Bei etwa gleich schweren Fahrzeugen ist damit ein direkter R\u00fcckschlu\u00df auf die Geschwindigkeitskombination aus den Ablenkungen, wie unten dargestellt, m\u00f6glich, ansonsten kann eine Umrechnung mit den tats\u00e4chlichen Massen erfolgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[Bild steht derzeit nicht zur Verf\u00fcgung]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Anwendungsverfahren, die auf dem <b>Impulssatz<\/b> basieren, werden zun\u00e4chst die Ein- und Auslaufrichtungen sowie die Auslaufgeschwindigkeiten aus der Unfallszene berechnet. Danach wird mittels des Impuls-Erhaltungssatzes die Ansto\u00dfgeschwindigkeit eines oder beider Fahrzeuge berechnet. Sehr gute Ergebnisse lassen sich mit dem Impuls-Erhaltungssatz erzielen, wenn die Einlaufimpulse eine m\u00f6glichst gro\u00dfen Winkel zueinander bilden und die Auslaufimpulse nach Gr\u00f6\u00dfe und Richtung innerhalb enger Toleranzen bekannt sind. Diese Verh\u00e4ltnisse liegen insbesondere bei Kollisionen zwischen kreuzenden Fahrzeugen, also bei klassischen Vorfahrtsverletzungen vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweidimensionale Kollisionen lassen sich grafisch gut nach dem sogenannten \u201eAntriebs-Balance-Verfahren\u201c nach Slibar l\u00f6sen. Bei Einbeziehung der unvermeintlichen Toleranzen bei diesen Berechnungen wurde aus diesem Verfahren das Rhomboid-Schnitt-Verfahren von Schimmelpfennig und Becke entwickelt (Schimmelpfennig\/Becke, Der Verkehrsunfalls 18 (1980), S. 206\u2013208). Es hat zus\u00e4tzlich den Vorteil, da\u00df bei exzentrischen Anst\u00f6\u00dfen die Fahrzeugverdrehungen mit in die Berechnungen einbezogen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei einer zweidimensionalen Kollision verlaufen die Einlaufrichtungen beider Fahrzeuge unter einem grossen Winkel. Der klassische Fall ist eine Krezugungskollision mit zwei schnell fahrenden Fahrzeugen. 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