{"id":363,"date":"2016-06-18T11:54:28","date_gmt":"2016-06-18T09:54:28","guid":{"rendered":"http:\/\/uf.fsar.de\/?page_id=363"},"modified":"2016-06-19T23:42:47","modified_gmt":"2016-06-19T21:42:47","slug":"ees-definition","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=363","title":{"rendered":"EES-Definition"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In der Unfallrekonstruktion spricht jeder von den EES-Werten. Hinter diesem geheimnisvollen Ausdruck verbirgt sich eine Abk\u00fcrzung aus dem Englischen: <b>energy equivalent speed<\/b> \u2013 zu Deutsch: <b>energie-\u00e4quivalente-Geschwindigkeit<\/b>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Kenngr\u00f6\u00dfe ist anschaulicher als die in Wirklichkeit dahinterstehende Angabe der Deformationsenergie ED. Der EES -Wert hat \u00fcblicherweise die Einheit km\/h und dient als Ma\u00df f\u00fcr die Deformationsenergie, die bei einer beliebigen Verformung des Fahrzeugs von der Struktur aufgenommen wird. Die EES kann aus der EBS bestimmt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gilt: E<sub>D<\/sub> = 0,5 * m (EES)<sup>2<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anschaulich gesprochen ist die energie-\u00e4quivalente Geschwindigkeit diejenige Geschwindigkeit, mit der ein Fahrzeug vor ein starres, unverr\u00fcckbares Hindernis sehr gro\u00dfer Masse fahren m\u00fcsste, um \u00e4hnliche Deformationen zu erhalten, wie im realen Unfallgeschehen. In der Praxis erh\u00e4lt man EES &#8211; Werte dadurch, dass Fahrzeuge gegen starre Hindernisse gefahren werden, die \u00e4hnliche Verformungen ausl\u00f6sen, wie sie bei realen Unf\u00e4llen entstehen. Die Geschwindigkeit bei diesen Anst\u00f6\u00dfen wird gemessen. Da das starre Hindernis keine Energie aufnimmt und bei derartigen Versuchen das Testfahrzeug direkt vor der Barriere zum Stillstand kommt, wird n\u00e4herungsweise die gesamte kinetische Energie des Fahrzeuges bei der Kollision in Verformung umgewandelt. In diesen F\u00e4llen entspricht also die Kollisionsgeschwindigkeit genau dem EES \u2013 Wert. Die beiden Fotos zeigen hierzu einen praktischen Versuch, der von Mercedes durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Kollision_4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-365\" src=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Kollision_4.jpg\" alt=\"Kollision_4\" width=\"262\" height=\"176\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Kollision_5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-364 alignnone\" src=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Kollision_5.jpg\" alt=\"Kollision_5\" width=\"260\" height=\"175\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">EES-Versuch mit 15,4 km\/h gegen Barriere (4 \u00dcberdeckung) das linke Bild zeigt den Pkw vor, das rechte nach dem Crash, bei einer Auffahrkollision auf ein etwa gleichschweren Pkw w\u00fcrden sich Verformungen in der rechts gezeigten Gr\u00f6\u00dfenordnung bei einer Aufprallgeschwindigkeit des DB einstellen, die doppelt so hoch ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Unfallrekonstruktion spricht jeder von den EES-Werten. 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