{"id":381,"date":"2016-06-18T12:00:45","date_gmt":"2016-06-18T10:00:45","guid":{"rendered":"http:\/\/uf.fsar.de\/?page_id=381"},"modified":"2016-06-19T23:42:47","modified_gmt":"2016-06-19T21:42:47","slug":"ackermann","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=381","title":{"rendered":"Ackermann"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Ackermann-Bedingung &#8211; ein Hilfsmittel zur Aufkl\u00e4rung von Verkehrsunf\u00e4llen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In unfallanalytischen Gutachten wird h\u00e4ufig vom Gericht danach gefragt, wer gefahren ist oder wer gestanden hat. Handelt es sich um zweidimensionale Kollisionen mit Streifsch\u00e4den an der Seite eines der beiden Fahrzeuge, dann hilft meist die sogenannte Ackermann-Bedingung weiter. Typische Konstelletionen sind Parkplatzkollisionen mit rangierenden Fahrzeugen, bei denen einer oder gar beide behaupten, gestanden zu haben.<br \/>\nWie aus der Skizze ersichtlich, dreht sich ein Fahrzeug immer um einen Punkt in der Verl\u00e4ngerung der Hinterachse. Der Radeinschlag innen und au\u00dfen ist auch nicht gleich: Durch die Lenkgeoetrie wird sichergestellt, dass die Au\u00dfenseite immer weniger stark eingeschlagen wird, als die Innenseite. Bei Kurvenfahrt dreht sich ein Fahrzeug, wie &#8222;eine Fahne an einer Stange&#8220; um die Hinterachsmitte. Deshalb bewegen sich alle Punkte vor und hinter der Hinterachse auf einem gr\u00f6\u00dferen Radius. Diese Eigenschaft macht sich der Unfallanalytiker zunutze, um zu kl\u00e4ren, ob sich das zweite Fahrzeug bewegt oder gestanden hat. Deshalb ist es z.B. ausgeschlossen, dass ein Ansto\u00df hinter der Hinterachse bei stehendem zweiten Fahrzeg auftreten kann. Bei einem Ansto\u00df vor der Hinterachse l\u00e4sst sich aus der Zunahme der Eindringtiefe darauf zur\u00fcckschlie\u00dfen, ob sich das zweite Fahrzeug bewegt hat oder stand (Berechnungen hierzu finden sich in &#8222;Eindringtiefe&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Lenken_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-382\" src=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Lenken_1.jpg\" alt=\"Lenken_1\" width=\"600\" height=\"554\" srcset=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Lenken_1.jpg 600w, https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Lenken_1-300x277.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ackermann-Bedingung &#8211; ein Hilfsmittel zur Aufkl\u00e4rung von Verkehrsunf\u00e4llen In unfallanalytischen Gutachten wird h\u00e4ufig vom Gericht danach gefragt, wer gefahren ist oder wer gestanden hat. Handelt es sich um zweidimensionale Kollisionen mit Streifsch\u00e4den an der Seite eines der beiden Fahrzeuge, dann hilft meist die sogenannte Ackermann-Bedingung weiter. Typische Konstelletionen sind Parkplatzkollisionen mit rangierenden Fahrzeugen, bei &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link block-button\" href=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=381\">Weiter lesen &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":375,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-twocolumnsright.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-381","page","type-page","status-publish","hentry","nodate"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/381","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=381"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/381\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":383,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/381\/revisions\/383"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}