{"id":396,"date":"2016-06-18T12:13:24","date_gmt":"2016-06-18T10:13:24","guid":{"rendered":"http:\/\/uf.fsar.de\/?page_id=396"},"modified":"2016-06-19T23:42:47","modified_gmt":"2016-06-19T21:42:47","slug":"definitionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=396","title":{"rendered":"Definitionen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><b>Dischromatopsie<\/b> Rot-Gr\u00fcn-Blindheit<\/li>\n<li><b>dorsal<\/b> R\u00fcckseitig<\/li>\n<li><b>Druckspur (Sicherheitsgurt)<\/b> Lokale, oberfl\u00e4chliche Gurtbandver\u00e4nderung durch sehr hohe Belastungen, Indikator f\u00fcr das Anlegen des Sicherheitsgurtes<\/li>\n<li><b>Fraktur<\/b> Offener oder geschlossener Bruch eines Knochens, der durch Biegung, Verdrehung, Kompression oder Scherung hervorgerufen wurde.<\/li>\n<li><b>Gurtsyndrom<\/b> Verletzungsmuster infolge des R\u00fcckhalteffektes des Sicherheitsgurtes. Schwere Verletzungen durch den Sicherheitsgurt sind bei kollisionsbedingten Geschwindigkeits\u00e4nderungen ab 40 km\/h m\u00f6glich.<\/li>\n<li><b>Hemeralopie<\/b> Nachtblindheit<\/li>\n<li><b>Hyperopie<\/b> Weitsichtigkeit<\/li>\n<li><b>ISS (injury Severity Score)<\/b> Verletzungsschwere auf der Basis des AIS. Die Zahlenangabe von 1 bis 75 stellt die Summe der Quadrate der schwersten Einzelverletzungen f\u00fcr die drei am schwersten verletzten K\u00f6rperregionen (von insgesamt sechs) dar.<\/li>\n<li><b>Lateral<\/b> Seitlich<\/li>\n<li><b>MAIS (Maximum Abbreviated Injury Scale)<\/b> Verletzungsschwere der Einzelverletzungen von mehrfach verletzten Personen.<\/li>\n<li><b>Mesopisches Sehen<\/b> sehen bei Dunkelheit (0,00318&#8230;.3,18 cd\/m\u00b2); Sehmedium: St\u00e4bchen der Netzhaut<\/li>\n<li><b>Nystagamus<\/b> Zittern des Augapfels<\/li>\n<li><b>OAIS (Overall Abbreviated Injury Scale)<\/b> Einsch\u00e4tzung der Gesamtverletzungsschwere von mehrfach verletzten Personen \u2013 wurde in zwischen durch die Begriffe MAIS und ISS abgel\u00f6st.<\/li>\n<li><b>Ophtalmologie<\/b> Augenheilkunde<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><b>Patrick-Kurve<\/b> Grenzbereich der biomechanischen Belastbarkeit des menschlichen Gehirns.<\/li>\n<li><b>Peitschenschlagsyndrom<\/b> Wenig gebr\u00e4uchliche Bezeichnung f\u00fcr das sogenannte Halswirbelschleudertrauma, abgeleitet aus dem englischen Begriff whiplash.<\/li>\n<li><b>Photopisches Sehen<\/b> Sehen im Licht (\u00fcber 3,2 sd\/m\u00b2)<\/li>\n<li><b>Prellung<\/b> Geschlossene Weichteilverletzung mit Unterblutung (H\u00e4matom) der Haut, in der Regel durch eine stumpfe Beanspruchung unter einer Druckbelastung entstanden.<\/li>\n<li><b>Presbyopie<\/b> Altersichtigkeit, Weitsichtigkeit (Gegensatz zu Myopie)<\/li>\n<li><b>Retina<\/b> Netzhaut<\/li>\n<li><b>Retrograde Amnesie<\/b> Ged\u00e4chtnisl\u00fccke, z. B. nach Schock oder Gehirnersch\u00fctterung, insbesondere nach Bewusstlosigkeit. Als Mitursache f\u00fcr die Ged\u00e4chtnisl\u00fccke wird angenommen, dass die Speicherung aus dem Ultrakurzzeitged\u00e4chtnis und dem Kurzzeitged\u00e4chtnis in das Langzeitged\u00e4chtnis nicht erfolgen konnte.<\/li>\n<li><b>Riss-Quetschwunde<\/b> Weichteilzerst\u00f6rung mit Quetschung und Aufplatzung des Gewebes, hervorgerufen durch direkte Krafteinwirkung im Bereich der Wunde mit Rei\u00dfung der Haut.<\/li>\n<li><b>Risswunde<\/b> Weichteilzerst\u00f6rung ohne Quetschung jedoch mit Aufrei\u00dfen der Haut, besitzt einen unregelm\u00e4\u00dfigen Wundrand, ausgel\u00f6st durch einen Kraftansatz au\u00dferhalb des Wundbereiches<\/li>\n<li><b>Ruptur<\/b> Zerrei\u00dfung eines Organs oder eines Gef\u00e4\u00dfes, ausgel\u00f6st durch Zug, Verdrehung oder Kompression<\/li>\n<li><b>Schadenskriteriumsgrenze<\/b> Bei Unfallversuchen mit menschlichen Leichen versteht man hierunter einen Grenzwert, bei dem bestimmte Sch\u00e4den am K\u00f6rper (z. B. Knochenfrakturen oder Muskelrupturen) mit bestimmter Wahrscheinlichkeit auftreten.<\/li>\n<li><b>Schleudertrauma<\/b> In der klinischen Diagnostik g\u00e4ngige Bezeichnung f\u00fcr ein nicht durch ein morphologisches Substrat objektivierbares Verletzungsbild; die englische Bezeichnung lautet: whiplash<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><b>Schnittwunde<\/b> Offene Weichteilverletzung in Form einer glatten Durchtrennung der Haut mit glatten Wundr\u00e4ndern, ausgel\u00f6st durch einen scharfkantigen Gegenstand<\/li>\n<li><b>Sch\u00fcrfung<\/b> Offene Weichteilsch\u00e4digung in Form einer Aufrauung der Haut, hervorgerufen durch fl\u00e4chige Beanspruchung in Querrichtung<\/li>\n<li><b>Schutzkriterien<\/b> Belastungskriterien f\u00fcr Dummieversuche, die in bekannten Zusammenh\u00e4ngen mit Verletzungs- und Schadenskriterien stehen.<\/li>\n<li><b>Schutzkriteriumsgrenze<\/b> In den Pr\u00fcfvorschriften verankerte Grenzwerte der Schutzkriterien f\u00fcr Dummieversuche.<\/li>\n<li><b>Sehsch\u00e4rfe<\/b> Ma\u00df f\u00fcr die Sehleitung. Zwei in einer Entfernung von 1 Bogenminute nebeneinander befindliche Lichtpunkte k\u00f6nnen bei Visus 1 noch getrennt wahrgenommen werden.<\/li>\n<li><b>SI severity index<\/b> Bewertungsma\u00dfstab f\u00fcr die Schwere von Verletzungen aus der Kollisionsverz\u00f6gerung und deren zeitlichen Verlauf.<\/li>\n<li><b>Skoptisches Sehen<\/b> Dunkelheitssehen, (0,003 &#8230; 3,2 cd\/m\u00b2)\n<ul>\n<li>Sehmedium: St\u00e4bchen<\/li>\n<li>Mesopisches Sehen: Sehen bei D\u00e4mmerung<\/li>\n<li>photopisches Sehen: Sehen bei Tag<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><b>SN (Skid number)<\/b> Empirisch, uneinheitlich ermitteltes und auch international uneinheitliches Ma\u00df der Fahrbahngriffigkeit.<\/li>\n<li><b>somatisch<\/b> auf den K\u00f6rper bezogen<\/li>\n<li><b>St\u00e4bchen<\/b> In der Netzhaut des Auges zum Nachtsehen (Hell-Dunkel-Sehen) skotopisches Sehen (0,003 &#8230; 3,2 cd\/m\u00b2)<\/li>\n<li><b>Trichromatopsie<\/b> Eingeschr\u00e4nkte Rot-Gr\u00fcn- Farberkennung<\/li>\n<li><b>Verletzungskriterien<\/b> F\u00fcr den menschlichen K\u00f6rper definierte Belastungskriterien, die in bekannten Zusammenh\u00e4ngen mit der Verletzungsschwere des Menschen stehen.<\/li>\n<li><b>Verletzungskriteriumsgrenze<\/b> Grenzwert des Verletzungskriteriums, bis zu dem beim Menschen Verletzungen bestimmter Schwere mit bestimmter Wahrscheinlichkeit nicht \u00fcberschritten werden.<\/li>\n<li><b>Verletzungsmechanismus<\/b> Physikalischer Vorgang, mit dem eine vorgefundene Verletzung erkl\u00e4rt wird.<\/li>\n<li><b>Verletzungsmuster<\/b> Sammelbegriff f\u00fcr eine Reihe von typischen Verletzungen, die auf einen bestimmten Verletzungsmechanismus zur\u00fcckschlie\u00dfen lassen.<\/li>\n<li><b>Zapfen<\/b> In der Netzhaut des Auges<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dischromatopsie Rot-Gr\u00fcn-Blindheit dorsal R\u00fcckseitig Druckspur (Sicherheitsgurt) Lokale, oberfl\u00e4chliche Gurtbandver\u00e4nderung durch sehr hohe Belastungen, Indikator f\u00fcr das Anlegen des Sicherheitsgurtes Fraktur Offener oder geschlossener Bruch eines Knochens, der durch Biegung, Verdrehung, Kompression oder Scherung hervorgerufen wurde. Gurtsyndrom Verletzungsmuster infolge des R\u00fcckhalteffektes des Sicherheitsgurtes. 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