{"id":447,"date":"2016-06-18T12:50:19","date_gmt":"2016-06-18T10:50:19","guid":{"rendered":"http:\/\/uf.fsar.de\/?page_id=447"},"modified":"2016-06-19T23:42:47","modified_gmt":"2016-06-19T21:42:47","slug":"rotlicht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=447","title":{"rendered":"Rotlicht"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">Rotlichtverst\u00f6\u00dfe<\/h2>\n<div id=\"attachment_448\" style=\"width: 445px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Polizeimessungen_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-448\" class=\"wp-image-448 size-full\" src=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Polizeimessungen_8.jpg\" alt=\"Polizeimessungen_8\" width=\"435\" height=\"113\" srcset=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Polizeimessungen_8.jpg 435w, https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Polizeimessungen_8-300x78.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 435px) 100vw, 435px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-448\" class=\"wp-caption-text\">Anordnung der Induktionsschleifen beim Rotlichtversto\u00df<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Lichtzeichenanlagen sind mit station\u00e4ren \u00dcberwachungsger\u00e4ten ausgestattet. Die Fahrzeugposition wird dabei \u00fcber Induktionsschleifen festgestellt, die in die Fahrbahn eingelassen sind. Die erste Induktionsschleife liegt relativ dicht hinter der Haltelinie. In der Praxis wird sie in einem Abstand von 1 bis 5 m montiert. Hierdurch schlie\u00dft man aus, dass ein erst direkt hinter der Haltelinie anhaltendes Fahrzeug schon von der Induktionsschleife erfasst und ein Foto ausgel\u00f6st wird. Die zweite Induktionsschleife ist typischerweise ungef\u00e4hr im mittigen Bereich der Kreuzung verlegt. \u00dcberf\u00e4hrt ein Fahrzeug diesen Punkt bei \u201eRotlicht\u201c wird ein zweites Foto ausgel\u00f6st. Die Abbildung rechts zeigt ein Beispiel der Anordnung von Induktionsschleifen.<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeblich f\u00fcr den Rotlichtversto\u00df ist diejenige Zeit, die zwischen dem Rotlichtwechsel und dem Passieren der Haltelinie durch das Tatfahrzeug liegt. Von besonderem Interesse ist der Schwellenwert von 1,0 s, da oberhalb dieses Wertes von vors\u00e4tzlichem Handeln ausgegangen wird. Ergibt sich ein vorgeworfener Rotlichtversto\u00df von knapp \u00fcber 1,0 s, kann sich eine \u00dcberpr\u00fcfung lohnen.<\/p>\n<p>Die Polizei berechnet aus den eingeblendeten Zeiten zwischen Beginn der Rotphase und dem Aufnahmezeitpunkt der Fotografien zun\u00e4chst die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen den beiden Fotopositionen. Danach wird bei Annahme einer konstanten Geschwindigkeit davor berechnet, zu welchem Zeitpunkt nach Beginn der Rotphase die Haltelinie tats\u00e4chlich \u00fcberquert wurde. Diese Zeit wird abz\u00fcglich einer Toleranz von der Beh\u00f6rde als Rotzeit vorgeworfen. Tats\u00e4chlich w\u00e4re es m\u00f6glich, dass die Strecke zwischen Beginn der Rotphase und dem beiden Fotos beschleunigt zur\u00fcckgelegt wurde. Dabei ergeben sich geringf\u00fcgig g\u00fcnstigere Zeiten f\u00fcr den Betroffenen. Solche Betrachtungen lohnen sich aber nur, wenn Sekundenbruchteile zur Diskussion stehen.<br \/>\nDie Ergebnisse von Rotlichtmessungen sind weiterhin immer dann kritisch zu pr\u00fcfen, wenn auf einer der beiden Fotografien das Tatfahrzeug nicht in der normalen Position auf der Induktionsschleife zu sehen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rotlichtverst\u00f6\u00dfe Viele Lichtzeichenanlagen sind mit station\u00e4ren \u00dcberwachungsger\u00e4ten ausgestattet. Die Fahrzeugposition wird dabei \u00fcber Induktionsschleifen festgestellt, die in die Fahrbahn eingelassen sind. Die erste Induktionsschleife liegt relativ dicht hinter der Haltelinie. In der Praxis wird sie in einem Abstand von 1 bis 5 m montiert. 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