{"id":466,"date":"2016-06-18T12:57:12","date_gmt":"2016-06-18T10:57:12","guid":{"rendered":"http:\/\/uf.fsar.de\/?page_id=466"},"modified":"2016-06-19T23:42:48","modified_gmt":"2016-06-19T21:42:48","slug":"blickzuwendung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=466","title":{"rendered":"Blickzuwendung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Taucht ein Gefahrenobjekt f\u00fcr einen Kraftfahrer nicht im direkten Sichtbereich auf, sondern in der Peripherie, wird oftmals eine verl\u00e4ngerte Reaktionszeit ber\u00fccksichtigt, um der erforderlichen Blickzuwendung Rechnung zu tragen. Nach den Empfehlungen des 20. Verkehrsgerichts ist bereits bei einer geringf\u00fcgigen, zur Erkennung erforderlichen Blickbewegung von bis zu 5\u00b0 von einer Verl\u00e4ngerung um etwa 0,4 Sekunden auszugehen und bei einer Blickbewegung von mehr als 5\u00b0 sogar um etwa 0,6 Sekunden. Innerorts betr\u00e4gt der Anhalteweg aus der zul\u00e4ssigen H\u00f6chstgeschwindigkeit etwa 25 m. Wird die Reaktion in dieser Entfernung vom m\u00f6glichen Kollisionspunkt ausgel\u00f6st, so ist der Unfall vermeidbar. Bei dieser Blickentfernung entsprechen 5\u00b0 Blickwinkel gut 2 m (genau 2,2 m). Wird der Fu\u00dfg\u00e4nger also erstmals als Gefahr erkennbar, wenn er sich in Querrichtung noch deutlich mehr als 2 m au\u00dferhalb der normalen Blickachse des Autofahrers befindet, ist eine Blickzuwendung mit einer l\u00e4ngeren Reaktionszeit zu diskutieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taucht ein Gefahrenobjekt f\u00fcr einen Kraftfahrer nicht im direkten Sichtbereich auf, sondern in der Peripherie, wird oftmals eine verl\u00e4ngerte Reaktionszeit ber\u00fccksichtigt, um der erforderlichen Blickzuwendung Rechnung zu tragen. Nach den Empfehlungen des 20. Verkehrsgerichts ist bereits bei einer geringf\u00fcgigen, zur Erkennung erforderlichen Blickbewegung von bis zu 5\u00b0 von einer Verl\u00e4ngerung um etwa 0,4 Sekunden auszugehen &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link block-button\" href=\"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=466\">Weiter lesen &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":459,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-twocolumnsright.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-466","page","type-page","status-publish","hentry","nodate"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=466"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/466\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":467,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/466\/revisions\/467"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/459"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}