{"id":575,"date":"2016-06-18T13:54:22","date_gmt":"2016-06-18T11:54:22","guid":{"rendered":"http:\/\/uf.fsar.de\/?page_id=575"},"modified":"2016-06-19T23:42:48","modified_gmt":"2016-06-19T21:42:48","slug":"definitionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unfallanalyse.hamburg\/?page_id=575","title":{"rendered":"Definitionen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>A.B.E.<\/b> Allgemeine Betriebserlaubnis geregelt in \u00a7 20 StVo<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Abfahrgrenze<\/b> gesetzlich gerade noch zul\u00e4ssiges Minimaltiefe des Reifenprofils gem\u00e4\u00df StVZO. Demnach muss die Profiltiefe mindestens bei 1,6 mm f\u00fcr das Hauptprofil betragen. Unter dem Hauptprofil versteht man die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffl\u00e4che, die etwa \u00be der Lauffl\u00e4chenbreite einnimmt. Bei Mofa, Kleinkraftr\u00e4dern betr\u00e4gt die Mindestprofiltiefe 1 mm.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Abrollumfang<\/b> Strecke, die ein Reifen pro Radumdrehung zur\u00fccklegt<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Achslast<\/b> StVZO \u00a7 34: Die Achslast ist die Gesamtlast, die von den R\u00e4dern einer Achse oder einer Achsgruppe auf die Fahrbahn \u00fcbertragen wird.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Achslastverteilung<\/b> Im statischen Zustand wird das Gesamtgewicht des Fahrzeugs prozentual auf die Achsen aufgeteilt. Z. B. bedeutet die Achslastverteilung 60 : 40, dass 60 % des Gewichtes auf der Vorderachse und 40 % auf der Hinterachse eines Pkw liegen. Bei einem Fahrzeuggewicht von beispielsweise 1.000 kg befinden sich also 600 kg auf der Vorderachse und 400 kg auf der Hinterachse.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>ACS<\/b> Auto Check System = Fehlermelder in einem Kraftfahrzeug<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Adh\u00e4sion<\/b> Aneinanderhaften zweier K\u00f6rper bei enger Ber\u00fchrung<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>ADS<\/b> Adaptives D\u00e4mpfer System = Automatische Anpassung der Sto\u00dfd\u00e4mpfer an den Stra\u00dfenzustand<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Aggregat<\/b> Zusammengebaute Gruppe zusammengeh\u00f6riger Maschinenteile oder Maschinen. Auch Hilfsbauteile und Maschinen werden h\u00e4ufig als Aggregate bezeichnet (Vergaser, Lichtmaschine, Getriebe, Achsen).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>AHK<\/b> Gebr\u00e4uchliche Abk\u00fcrzung f\u00fcr Anh\u00e4ngerkupplung; Aktive Sicherheit; umme aller Fahrzeugeigenschaften zur Reduzierung des Risikos, einen Unfall zu erleiden.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>ALB<\/b> Anti Lock Brake = Antiblockiervorrichtung<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b>Allradantrieb<\/b> Alle Achsen werden angetrieben, Motor und Getriebe k\u00f6nnen vorne oder hinten montiert sein. Frontantrieb: Motor und Getriebe vorn, Antriebsr\u00e4der vorn. Heckantrieb: Motor und Getriebe hinten, Antriebsr\u00e4der hinten<\/li>\n<li><b>Ampere<\/b> Ma\u00dfeinheit f\u00fcr die elektrische Stromst\u00e4rke.<\/li>\n<li><b>Anh\u00e4ngerwiderstand<\/b> Von einem Anh\u00e4nger \u00fcber die Zugdeichsel auf das Zugfahrzeug einwirkende Kraft.<\/li>\n<li><b>Anlauffarben<\/b> Bei Werkstoffen aus Stahl kommt es in Abh\u00e4ngigkeit von der Temperatur zu verschiedenen Anlauffarben, aus denen jedenfalls auf Materialtemperaturen und auch Material\u00fcberhitzungen geschlossen werden kann (z. Pleuellager).<\/li>\n<li><b>Antriebsstrang<\/b> \u00dcbertragungselemente f\u00fcr die Motorleistung zu den Antriebsr\u00e4dern umfasst: Motor, Kupplung, Getriebe, Kardanwelle und Differential<\/li>\n<li><b>A-S\u00e4ule<\/b> Fachbegriff im Automobilbau &#8211; bei selbsttragenden Karosserien unterscheidet man drei S\u00e4ulen (A-, B- und C-S\u00e4ule). Bei einem normalen Pkw befindet sich die A-S\u00e4ule direkt vor den vorderen T\u00fcren und verl\u00e4uft bis zum Fahrzeugdach, die B-S\u00e4ule liegt zwischen der vorderen T\u00fcr und der hinteren bzw. zwischen der vorderen T\u00fcr und dem Seitenteil und die C-S\u00e4ule befindet sich hinter der hinteren T\u00fcr bei einem 4-T\u00fcrer, bei einem 2-T\u00fcrer geht sie in H\u00f6he der Hinterachse in das Seitenteil \u00fcber.<\/li>\n<li><b>ASC<\/b> automatic stability control: verhindert das Durchdrehen der Antriebsr\u00e4der (Schlupf)<\/li>\n<li><b>ASD<\/b> Automatisches Sperrdifferential<\/li>\n<li><b>ASR<\/b> Antriebs &#8211; Schlupf Regelung = wie ASC<\/li>\n<li><b>Aufstandsfl\u00e4che<\/b> Kontaktfl\u00e4che des unter Belastung abgeplatteten Reifens auf der Fahrbahn (oft auch als Reifenlatsch bezeichnet)<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b>Aufweitung<\/b> Ver\u00e4nderung der Originalform von Beschl\u00e4gen oder Geh\u00e4useteilen infolge sehr hoher Gurtbandbeanspruchung (Indikator f\u00fcr das Tragen des Sicherheitsgurtes)<\/li>\n<li><b>\u00c4ussere Sicherheit<\/b> Summe aller Ma\u00dfnahmen, die zur Verbesserung f\u00fcr andere Unfallbeteiligte (Partner\u00adschutz).<\/li>\n<li><b>Ausstattung<\/b> Bei der Fahrzeugsch\u00e4tzung ist zwischen Serienausstattung, Sonderausstattung und Zubeh\u00f6r zu unterscheiden: Ausstattung ist definitionsgem\u00e4\u00df nicht oder nicht ohne weiteres vom Fahrzeug trennbar. Zubeh\u00f6r ist hingegen vom Fahrzeug trennbar und meist nicht marken\u00adspezifisch.<\/li>\n<li><b>Auswuchten<\/b> Bei der Reifenherstellung sind Gewichtsunterschiede im Reifen unvermeidlich, die, wenn sie im Umfang auftreten statische, wenn sie die Reifenseiten betreffen dynamische Unwucht erzeugen. Mit Hilfe der Auswuchtmaschine wird die Unwucht nach Richtung und Gr\u00f6\u00dfe bestimmt und durch Gegengewichte ausgeglichen.<\/li>\n<li><b>Bar<\/b> Ma\u00dfeinheit f\u00fcr den Druck von Fl\u00fcssigkeiten und Gasen<\/li>\n<li><b>Bremskraftverst\u00e4rker<\/b> Vorrichtung, die gegen\u00fcber der Pedalkraft \u00fcberproportionales Ansteigen der Brems\u00adkraft an den R\u00e4dern bewirkt.<\/li>\n<li><b>Bremslicht<\/b> Je nach Anbringung und Bet\u00e4tigungskraft des Bremslichtschalters leuchtet das Bremslicht 0,1 bis 0,5 s nach Ber\u00fchren des Bremspedals auf.<\/li>\n<li><b>Bremsverz\u00f6gerungs-Messger\u00e4t<\/b> Durch einen Bremsversuch l\u00e4sst sich kl\u00e4ren, welche Bremsverz\u00f6gerung ein Fahrzeug auf einer bestimmten Fahrbahnoberfl\u00e4che realisiert kann. Diese Verz\u00f6gerung wird mit einem Bremsverz\u00f6gerungsmessger\u00e4t festgehalten. Die noch auf dem Markt befindlichen mechanischen Ger\u00e4te, wie beispielsweise das Moto &#8211; Meter &#8211; Ger\u00e4t werden allm\u00e4hlich von elektronischen Ger\u00e4ten verd\u00e4ngt, die \u00fcber Beschleunigungsaufnehmer verf\u00fcgen. Messfehler treten auf, wenn das Einkoppeln der Erdbeschleunigung infolge des Bremsnickens nicht ber\u00fccksichtigt und wenn das Ger\u00e4t nicht exakt ausgerichtet ist. Bei mechanischen Ger\u00e4ten sollte vor jeder Messung eine Eichung erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b>CW-Wert<\/b> Begriff aus der Aerodynamik, Ma\u00df f\u00fcr den Luftwiderstand.<\/li>\n<li><b>D\u00e4mpfung<\/b> Im Fahrzeugbau werden D\u00e4mpfersysteme wie Sto\u00dfd\u00e4mpfer eingesetzt, um Fahrzeugschwingungen zu d\u00e4mpfen. Bei defekten Sto\u00dfd\u00e4mpfern k\u00f6nnen sich unter ung\u00fcnstigen Voraussetzungen Fahrzeugschwingungen aufschaukeln und zu Instabilit\u00e4ten f\u00fchren.<\/li>\n<li><b>Dauerbremsanlage (DBA) Retarder<\/b> Wird h\u00e4ufig in Lkw und gro\u00dfen Bussen als zus\u00e4tzliche Bremsanlage eingebaut. Erm\u00f6glicht besonders bei Fahrten auf Gef\u00e4llestrecken das Beibehalten bzw. Verringern der Fahrzeuggeschwindigkeit \u00fcber eine l\u00e4ngere Zeitspanne ohne kritische W\u00e4rmeentwicklung. Beispiel: Wirbelstrombremse, Auspuffstaubremse<\/li>\n<li><b>Differentialsperre<\/b> Vom Fahrer oder automatisch erfolgende Ausschaltung oder Verringerung der Wirkung des Differentials, um das Durchdrehen eines Antriebsrades oder &#8211; bei Allradantrieb &#8211; der R\u00e4der einer Achse zu verhindern.<\/li>\n<li><b>Doppelachse<\/b> Definitionsgem\u00e4\u00df werden zwei Achsen in einem Abstand von weniger als 1 m als Doppelachse bezeichnet.<\/li>\n<li><b>Dummy<\/b> Dem menschlichen K\u00f6rper in bezug auf Mechanik und Gewicht der Gliedma\u00dfen m\u00f6glichst genau nachgebaute Puppe aus Stahl und Kunststoff, wird bei Crash-Tests eingesetzt und kann mit Messger\u00e4ten best\u00fcckt werden. Werden Dummys zur Nachbildung von Fu\u00dfg\u00e4ngerunf\u00e4llen eingesetzt, ergeben sich relativ gro\u00dfe Toleranzen, da starke Abweichungen bez\u00fcglich des K\u00f6rperbaus vorliegen.<\/li>\n<li><b>ECE (Economic Commission for Europe)<\/b> Europ\u00e4ische Wirtschaftskommission der Vereinigten Nationen, besch\u00e4ftigt sich unter anderem auch mit der Normierung von Crashtests.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b>Fading<\/b> Ungleichm\u00e4\u00dfige Reduktion der Bremswirkung. Trotz gleichbleibender Bet\u00e4tigungs\u00adkraft der Bremsen kann die Bremswirkung durch die, in Trommelbremsen schlechter abgef\u00fchrte Reibungshitze nachlassen, wobei gleichzeitig auch hitzebedingt eine Ver\u00adgr\u00f6\u00dferung des Trommeldurchmessers eintreten kann.<\/li>\n<li><b>Fahrleistung<\/b> Leistungsverm\u00f6gen eines Kraftfahrzeuges. Dies wird beschrieben durch die erreichbare H\u00f6chstgeschwindigkeit und das Beschleunigungsverm\u00f6gen.<\/li>\n<li><b>Fahrtschreiber<\/b> Ger\u00e4t zur Aufzeichnung der Fahrzust\u00e4nde und des Fahrerwechsels in Abh\u00e4ngigkeit der Zeit in ein Diagramm (siehe auch Fahrtenschreiber permanent).<\/li>\n<li><b>Fahrwerk<\/b> Gesamtheit von Lenkung, Radaufh\u00e4ngung und R\u00e4dern, Federung und D\u00e4mpfung.<\/li>\n<li><b>Fahrwiderstand<\/b> Summe der Kr\u00e4fte, die auf das Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung einwirken. Der Rollwiderstand ist nahezu geschwindigkeitsunabh\u00e4nig, w\u00e4hrend der Luftwiderstand mit der Geschwindigkeit stark zunimmt.<\/li>\n<li><b>Fahrzeugkontur<\/b> Umrisslinien eines Fahrzeuges in einer bestimmten Ebene, man unterscheidet Grund\u00adriss, Seitenriss, Frontansicht und Heckansicht. Bei Kompatibilit\u00e4tsanalysen wird unterschieden zwischen dem Kontaktgrundprofil, dem Seitenprofil und der Kontaktfl\u00e4che. Diese Begriffe beziehen sich auf die Kontaktzone eines Fahrzeuges bei der Kollision.<\/li>\n<li><b>Felge<\/b> Profilierter ringf\u00f6rmiger Teil des Rades. F\u00fcr Pkw werden i.d.R. Tiefbettfelgen mit Hump verwendet. Hump wird ein umlaufender H\u00f6cker genannt, der das Abr\u00fccken des schlauchlosen Reifens von der Felge bei einwirkenden Seitenkr\u00e4ften und Druckverlust verhindert. Jeder Pkw-Reifengr\u00f6\u00dfe sind mehrere Felgengr\u00f6\u00dfen (bis zu 9) zugeordnet. Zur Kennzeichnung der Felgengr\u00f6\u00dfen dienen Felgen-Maulweite in Zoll, mit Kennbuchstaben f\u00fcr Hornkontur und Felgendurchmesser, ebenfalls in Zoll.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b>Felgenhornverformung<\/b> Deformation des Felgenrandes<\/li>\n<li><b>Felgenverformung<\/b> Verbiegung oder Knickung einer Felge<\/li>\n<li><b>Folgebesch\u00e4digung<\/b> Schaden durch Weiterben\u00fctzung des Fahrzeuges nach Eintritt des eigentlichen Scha\u00addens.<\/li>\n<li><b>Folgeschaden<\/b> Besch\u00e4digung infolge mangelhafter Instandsetzung.<\/li>\n<li><b>Fremdk\u00f6rpereindringung<\/b> Bei Fahrzeugreifen ersteht man hierunter Sch\u00e4den an der Reifendecke, die durch einen Fremdk\u00f6rper hervorgerufen wurden (Reifen).<\/li>\n<li><b>General\u00fcberholt<\/b> Das Kriterium \u201egeneral\u00fcberholt\u201c trifft auf ein Fahrzeug oder einen Motor nur dann zu, wenn die St\u00f6rungs- und Instandsetzungswartung ann\u00e4hrend der eines Neufahr\u00adzeuges entspricht.<\/li>\n<li><b>Glaskolbenbruch<\/b> Zerst\u00f6rung des Glask\u00f6rpers einer Fahrzeuglampe<\/li>\n<li><b>Glaskolbentr\u00fcbung<\/b> Niederschlag an der Innenseite einer Lampe<\/li>\n<li><b>Halogenlampe<\/b> Ein Halogen in der Lampe bewirkt einen Kreisprozess, der die Schw\u00e4rzung des Lam\u00adpeninneren verhindert, sofern die Lampe nicht mit \u00dcberspannung betrieben wird. Die Lichtausbeute ist gegen\u00fcber den herk\u00f6mmlichen Lampen besser.<\/li>\n<li><b>Hygroskopisch<\/b> Wasser(dampf) anziehend. Bremsfl\u00fcssigkeit ist hygroskopisch und verringert dadurch ihren Siedepunkt, so dass dessen periodische \u00dcberpr\u00fcfung notwendig ist. Bei zu hohem Wassergehalt einer Bremsfl\u00fcssigkeit kann es in Verbindung mit einer hohen Temperatur der Bremsanlage (z. B. lange Passfahrt) zum Sieden der Bremsfl\u00fcssigkeit und zu Dampfblasenbildung kommen. In extremen F\u00e4llen kann hierdurch die Bremsanlage vollst\u00e4ndig ausfallen.<\/li>\n<li><b>ISO<\/b> International Organization for Standardization = Internationale Organisation f\u00fcr Normung.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b>Karkasse<\/b> (=Gerippe, Skelett) Unterbau (Festigkeitstr\u00e4ger) des Reifens<\/li>\n<li><b>kW Kilowatt<\/b> Leistungseinheit ist das Watt = W, 1 kW = 1000 W, 1 PS = 736 W (Umrechnungstabelle s. PS)<\/li>\n<li><b>Latsch (Reifen)<\/b> Bodenaufstandsfl\u00e4che (Bodendruck-Ellipse) des Reifens<\/li>\n<li><b>Leistung<\/b> Die pro Zeiteinheit verrichtete Arbeit hei\u00dft in der physikalischen Mechanik \u201eLeistung\u201c. Es gilt die Formel: Leistung ist Kraft mal Weg dividiert durch Zeit P = (F x s)\/t (P = Leistung; s = Strecke; F = Kraft; t = Zeit). Gesetzlich zugelassene Einheit ist das Watt (W) bzw. das Kilowatt (kW)<\/li>\n<li><b>Leistungsgewicht<\/b> Relation zwischen Fahrzeuggewicht und Fahrzeugleistung, wird in kg\/kW angegeben.<\/li>\n<li><b>Lx = Lux<\/b> Einheit der Beleuchtungst\u00e4rke. Per Definition versteht man unter Beleuchtungst\u00e4rke das Verh\u00e4ltnis des auffallenden Lichtstroms zur Gr\u00f6\u00dfe der beleuchteten Fl\u00e4che.<\/li>\n<li><b>Moto-Meter-Diagramm<\/b> Diagramm der momentanen Verz\u00f6gerung \u00fcber die Bremszeit, das mit einem mechanischen Aufzeichnungsger\u00e4t (Firmenbezeichnung: Moto\u2013Meter) gewonnen wurde. Das Ger\u00e4t erlaubt zus\u00e4tzlich noch die gleichzeitige Aufzeichnung der Bremskraft \u00fcber die Zeit. Die Fl\u00e4che unter dem Verz\u00f6gerungs- Zeitdiagramm kann ermittelt und aus ihr die mittlere Verz\u00f6gerung genau berechnet werden. Mittlerweile wird das Moto-Meter-Ger\u00e4t zunehmend durch elektronische Messverfahren verdr\u00e4ngt.<\/li>\n<li><b>Peiselerrad<\/b> Schlepprad, das mechanische oder elektronische Informationen in Form von um\u00addrehungsabh\u00e4ngigen Impulsen abgibt. Hieraus kann die gefahrene Strecke \u00fcber die Zeit aufgezeichnet oder die Geschwindigkeit, Beschleunigung oder Verz\u00f6gerung \u00fcber die Zeit und den Weg ermittelt werden.<\/li>\n<li><b>Pendeltest<\/b> Ein definierter Pr\u00fcfk\u00f6rper an einem Pendel prallt gegen bestimmte Fahrzeugbereiche zur Untersuchung der Festigkeit.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b>Phasenablaufplan<\/b> Bei den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden hinterlegter Plan, der das Verhalten einer Ampelanlage beschreibt.<\/li>\n<li><b>Photogrammetrie<\/b> Verfahren, nach denen tats\u00e4chliche Ma\u00dfe aus Fotografien ermittelt werden k\u00f6nnen. In der Regel ist es erforderlich, zun\u00e4chst St\u00fctzma\u00dfe von Punkten zu nehmen, die auf den Fotografien erkennbar sind. Kennt man keine Aufnahmedaten der Kamera wie z. B. die Brennweite und den Aufnahmestandpunkt, k\u00f6nnen verl\u00e4ssliche Streckenma\u00dfe nur innerhalb einer durch mindestens 4 Punkte aufgespannten Ebene mit bekannten Abmessungen gewonnen werden. (Fotogrammetrie)<\/li>\n<li><b>Potentielle Energie<\/b> Energie der Lage. Sie ist definiert als das Produkt aus Gewicht, der Fallbeschleunigung g (=9,81 m\/s\u00b2) und der H\u00f6he, in der sich ein K\u00f6rper befindet.<\/li>\n<li><b>Profilausbruch (Reifen)<\/b> Abl\u00f6sung von Gummist\u00fccken aus der Lauffl\u00e4che eines Reifens<\/li>\n<li><b>Profiltiefe<\/b> Die Profiltiefe ist am tiefsten Punkt in den Rillen oder Einschnitten zu messen<\/li>\n<li><b>Regelkreis<\/b> Begriff aus der Kybernetik. Wechselwirkung \u201eMensch-Fahrzeug-Stra\u00dfe\u201c wird als Regelkreis angesehen.<\/li>\n<li><b>Retroreflexion<\/b> Reflexion r\u00fcckstrahlenden Materials, wie z. B. Katzenaugen von Leitpfosten, Speichenreflektoren von Fahrr\u00e4dern.<\/li>\n<li><b>Rollen<\/b> Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man hierunter die Bewegung eines Fahrzeugs ohne Antriebs- oder Bremseinfluss. In der Fahrzeugdynamik wird hierunter eine Drehbewegung des Fahrzeuges um die Lenksachse verstanden, siehe auch Wanken.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b>Rollenpr\u00fcfstand<\/b>\n<ul>\n<li>Leistungspr\u00fcfstand: Die Rollen des Pr\u00fcfstandes werden durch die Antriebsr\u00e4der eines Kfz angetrieben, die Antriebsleistung wird gemessen.<\/li>\n<li>Bremspr\u00fcfstand: Die Rollen des Pr\u00fcfstandes werden durch Elektromotoren angetrieben, durch die gebremsten R\u00e4der eines Kfz gehemmt; die Bremsleistung jedes Rades wird gesondert gemessen und dadurch auch festgestellt, ob die Bremswirkung gleichm\u00e4\u00dfig ist.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><b>SAE<\/b> -Abk\u00fcrzung: society of automotive engineers. Amerikanischer Ingenieurverband, der in den USA normartige Empfehlungen erstellt.<\/li>\n<li><b>Scheinwerfer<\/b> Die Scheinwerfer d\u00fcrfen symmetrisches Abblendlicht oder europ\u00e4isches asymmetrisches Abblendlicht ausstrahlen. Abblendlicht ist prinzipiell durch eine deutlich ausgepr\u00e4gte Hell-Dunkel-Grenze gekennzeichnet, wodurch die Blendung des Gegenverkehrs verhindert wird. Beim asymmetrischen Abblendlicht steigt die Hell &#8211; Dunkel -Grenze auf der dem Gegenverkehr abgewandten Seite unter einem Winkel von 15\u00b0 an. Dadurch ist der betreffende Fahrbahnrand weiter und st\u00e4rker ausgeleuchtet.<\/li>\n<li><b>Sch\u00fcrze<\/b> Abdeckblech der Karosserie, meist unter Front oder Heckblech, von der Sto\u00dfstange meist mindestens teilweise verdeckt.<\/li>\n<li><b>Schweller<\/b> Seitlicher Karosserieabschluss nach unten.<\/li>\n<li><b>Schwerpunkt<\/b> Theoretischer Massenmittelpunkt. Wenn die Schwerpunkth\u00f6he nicht bekannt ist, kann sie mit ausreichender Genauigkeit mit der H\u00e4lfte der Spurweite angenommen werden. Die Schwerpunktlage in L\u00e4ngsrichtung ergibt sich aus der Motorlage und der Belastung des Fahrzeuges.<\/li>\n<li><b>Separation (Reifen)<\/b> Abl\u00f6sung der Lauffl\u00e4che des Reifens<\/li>\n<li><b>Servolenkung, Lenkhilfe<\/b> Vermindert die erforderlichen Kr\u00e4fte zur Bewegung des Lenkrades durch hydraulische Hilfskraft, welche \u00fcber Ventile bei Bewegung des Lenkrades in der Bewegungsrichtung eingesteuert wird.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>SI (Internationales Einheitensystem)<\/b> Im Gegensatz zu den in den angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern verbreiteten Einheiten baut das internationale Einheitssystem (SI) auf die Basiseinheiten Meter, Kilogramm, Sekunden, Amper, Kelvin, Mol, candela auf. Aus diesen Basiseinheiten werden alle anderen Einheiten abgeleitet. Durch Verwenden dieses Systems ergeben sich m\u00f6glichst wenig Umrechnungsschritte bei technisch-physikalischen Berechnungen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Sicherheitsglas<\/b><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Einscheibensicherheitsglas (ESG); Mehrscheiben-Sicherheitsglas (MSG)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Standardantrieb<\/b> Motor und Getriebe vorn &#8211; Antriebsr\u00e4der hinten<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Tempomat<\/b> Vorrichtung, durch welche die vom Fahrer eingestellte Geschwindigkeit ohne Bet\u00e4tigung des Gaspedals automatisch so lange beibehalten wird, bis wieder ein Pedal ber\u00fchrt wird.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Transaxle-Antrieb<\/b> Motor vorn Getriebe und Antriebsr\u00e4der hinten<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>TWI (tread wear indicator)<\/b> Profil-Abnutzungs-Anzeiger (s. Profiltiefe)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>UDS<\/b> Abk\u00fcrzung f\u00fcr Unfalldatenschreiber, die \u201eBlackbox\u201c in einem Kraftfahrzeug, weiteres hierzu siehe Unfalldatenschreiber<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Umfangskr\u00e4fte<\/b> Antriebs- und Bremskr\u00e4fte, die in Umfangsrichtung (Drehrichtung) von den Reifen \u00fcbertragen werden.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>VDA<\/b> Verband der Automobilindustrie (D.)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>VDI<\/b> Verein Deutscher Ingenieure<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Ventilschaden<\/b> Einrisse, Sch\u00fcrfungen an Reifenventilen<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Verbundglas<\/b> Mehrscheibensicherheitsglas (s. Sicherheitsglas)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Wegdrehzahl<\/b> Anzahl der Umdrehungen der Antriebswelle f\u00fcr den Tachometer bei 1 m Weg zur\u00fcckgelegten Weg. Bei der Ermittlung der Wegdrehzahl ist darauf zu achten, dass das Fahrzeug bis zum zul\u00e4ssigen Gesamtgewicht belastet ist und der Luftdruck der Reifen den Vorschriften entspricht.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><b>Windst\u00e4rken<\/b> Die Windst\u00e4rke wird in der Praxis h\u00e4ufig durch die Beaufort-Skala angegeben. Unter der Windrichtung versteht man diejenige Richtung, die aus der der Wind weht (z. B. Ostwind kommt aus dem Osten).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A.B.E. Allgemeine Betriebserlaubnis geregelt in \u00a7 20 StVo Abfahrgrenze gesetzlich gerade noch zul\u00e4ssiges Minimaltiefe des Reifenprofils gem\u00e4\u00df StVZO. Demnach muss die Profiltiefe mindestens bei 1,6 mm f\u00fcr das Hauptprofil betragen. Unter dem Hauptprofil versteht man die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffl\u00e4che, die etwa \u00be der Lauffl\u00e4chenbreite einnimmt. 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